Mini-Computer auf dem Vormarsch.

Die Mini-Computer (wie etwa der Rikomagic MK802 II) kommen als etwas größere USB Sticks daher, und bieten ungefähr die Leistung eines modernen Smartphones.

In meinen Augen für 99% der SOHO-Benutzer absolut ausreichend. Aber meine Erfahrung sagt mir, das genau diese Benutzer nichtmal um deren Existenz wissen.
Angeschlossen werden sie direkt an einen Fernseher oder auch einen Monitor. Maus und Tastatur können via USB angeschlossen werden. Als vorinstalliertes OS kommt ein Android 4.0.x zum Einsatz. Mit dem Internet werden sie über WiFi verbunden.
Internen Speicher haben diese Geräte zwischen 512 MB und 1 GB RAM und zwischen 2 GB und 4 GB (NAND) Flash für das OS bzw die Programme. Dieser lässt sich sogar noch durch MicroSDHC um bis zu 32 GB erweitern.
Was am MicroSD Reader in meinen Augen aber interessanter ist: Mit einer speziell vorbereiteten SD Karte kann man auch ein „normales“ Linux an diesen Mini-Computern verwenden.

Wie gesagt: Ich rechne nicht damit, das sich diese Geräte vom Geek-Spielzeug zum Volks Computer wandeln. Schon weil immer mehr Fernseher mit ähnlichen Fähigkeiten auf den Markt drängen, sich keiner findet anständigen Linux-Support für Heimanwender zu leisten und der Preis in Deutschland mit 119€ übermäßig hoch ist.

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